Landhotel Bartmann im Münsterland

Der Hof Bartmann - Sendenhorst


Sendenhorst, die fast 500 ha große Stadt mit dem fast so großen gleichnamigen Kirchspiel im Nordwesten des lehmgründigen, kalkreichen und waldarmen Kreises Beckum, ist eine von vierzig Horst-Siedlungen des Münsterlandes. Diese Namensgebung führt in die Landnahmezeit der altsächsischen Vorfahren, dem germanischen Stamm der Brukterer. Denn nur im westfälischen-niedersächsischen Siedlungsraum ist die Horst-Bezeichnung anzutreffen. Die Siedlung Sendenhorst aber ist älter. Ihre Lage auf leichtsandiger Höhe wurde zum Anziehungspunkt der ersten Siedler im Kernmünsterland, dem sogenannten „Dreingau“ (einer von fünf Gauen im Sprengel von Münster)

Die 1949 bei Ausschachtungen am Martiniring zu Tage getretenen Grabstättenreste belegen eine erste feste Siedlung für die Zeit um 600 – 500 vor Christus.

Durch diesen Siedlungsort nahmen die späteren Fern- und Königsstraßen ihren Verlauf. Auf ihnen rollte hernach auch der Salzhandel von Soest nach Münster. Der sandige Kiesrücken, die Lage an sich kreuzenden Wegen und der Treffpunkt zur Dingstätte am Orte sollen dieser Siedlung im gerodeten Waldgestrüpp ihren Namen gegeben haben.
Zunächst blieb der Name begrenzt auf die Kernsiedlung Sendenhorst. Hier hatten unter anderem die westfälischen Abteien Freckenhorst und Essen-Werden einige Höfe. Ihre lateinisch und altniederdeutsch geschriebenen Güterverzeichnisse nennen die ältesten uns bekannten Namensformen: Seondonhurst (Werdener Urbar von 890) und Sendinhurst (Freckenhorst) im 11. Jahrhundert. Ein Jahrhundert später wird die noch heute gültige Namensform erstmalig niedergeschrieben. In ihr begegnet uns eine Adelsfamilie der „Herren von Sendenhorst“ für die wenigen Jahre von 1133 bis zum 1140.

Wie „kultiviert“ diese Oberschicht bereits in dieser Zeit hier lebte, belegen Funde, die Archäologen 2004 am Stadtrand bei der Ausgrabung eines mittelalterlichen Adelshofes aus dem 11. bis 12. Jahrhundert gemacht haben. Hier fanden sich zwei Backgammon-Steine und zwei Schachfiguren, die zu den ältesten und aufwändigsten ihrer Art in Europa gehören.

In den Auseinandersetzungen mit dem Grafen Engelbert von der Mark (Hamm) ist für den 11. August 1315 die Verleihung der Stadtrechte, wohl durch Bischof Ludwig II von Münster überliefert, Voraussetzung dafür, dass die Stadt mit Wall, Graben und Mauer befestigt werden konnte; für 1323 ist der erste Stadtbrand überliefert – Sendenhorst wird durch den Grafen Engelbert von der Mark im Zuge der Fehde mit Münster niedergebrannt.


Hof Bartmann in der Bauernschaft Bracht
 

Bereits 1090, in der ältesten Freckenhorster Heberolle (Abgabeverzeichnis des Damenstiftes Freckenhorst) ist die heutige Bauernschaft Bracht mit Höfen und Hofstellen belegt und man darf mit großer Sicherheit annehmen, dass bereits damals die heutige Hofstelle, mit Ihrer Lage am historischen Landwehrgraben und Ihrer Nähe zum vor wenigen Jahren noch von Gräften (Wassergraben) umgeben, besiedelt war.

Leider sind durch den Brand vom 27.02.1913, bei dem die aus dem frühen 19. Jahrhundert stammenden Fachwerkgebäude der Hofes zerstört wurden, fast alle historischen Spuren und Zeugnisse vernichtet worden.

Lediglich wenige Truhen, die 1838 gegossene große Kaminplatte mit den Initialen von Christoph Bartmann in der Hotelhalle und einige Habseligkeiten konnten aus dem brennenden Hofgebäude gerettet werden.
Der Wiederaufbau in Hufeisenform und in Backstein erfolgte bald darauf, wobei der Hof etwas versetzt neu ausgerichtet und gleichzeitig zur neuen Chaussee ausgerichtet wurde.
Die Fundamente des alten Hofes liegen noch heute unter dem neuen Pflaster des Hotelparkplatzes.
Die Besitzergeschichte des Hofes lässt sich aufgrund fehlender Urkunden und schriftlicher Überlieferung erst mit dem Ende der Verheerungen des 30 jährigen Krieges belegen (Westfälischer Friedensvertrag von Münster 1648), als durch fürstbischöfliches Edikt die Einführung von Tauf- und Trauregister in den Pfarreien verfügt wurde.

Erstmals fassbar wird hier die Besitzerin Margarethe Barthmann, die den Bernd Jungmann ehelichte, der sich fortan Barthmann nennen durfte (aufgrund des Hof- Landbesitzes seiner Frau), so dass auch die folgende Generation wieder den Namen Barthmann tragen durfte.

Fortsetzung folgt in Kürze...

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